Die Pathologie unserer Gesellschaft am Beispiel des Umgangs mit Kleinkindern

Es beginnt alles mit dem Akt der Liebe, einem an sich mächtigen Instrumentarium, dessen sich viele nicht bewusst sind. Dieses fehlende Bewusstsein ist gewiss nur ein Ausdruck unseres vererbten Zeitgeistes. So kommt es beispielsweise, dass immer mehr Mütter beim Stillen ihres Nachwuchses Muttermilchersatzprodukte dem Stillen vorziehen, da sie unwissenderweise der Meinung sind, dass ihre Brust nicht genug Milch hergibt oder sie schlicht vor den (anfänglichen) Schmerzen zurückschrecken. Manche Mütter machen sich vielleicht auch über die ästhetischen Auswirkungen durch das Stillen Sorgen, und andere fühlen sich nicht wohl, wenn sie mehrmals am Tag ihre Brust hervorholen müssen. Fakt ist aber, dass die Brust der Frau eine von der Natur aus vorgegebene Funktion hat – fast alle Frauen können sie nutzen –, nämlich die körpernahe Versorgung des eigenen Kindes mit einer nährstoffreichen Flüssigkeit. Kein technisches Verfahren kann dieses komplexe System des weiblichen Körpers nachstellen. Die Folgen dieses Ausbruchs – aus den natürlichen Gesetzen – können verheerend sein. Einerseits beobachten wir heute, dass Muttermilchersatz allergische Reaktionen im Körper des Kindes begünstigen können, andererseits besteht die Gefahr, dass durch den fehlenden Kontakt des Säuglings mit der Brust der Mutter eine Störung der Mutter-Kind-Bindung erfolgen kann. Freilich gibt es noch zahlreiche andere solcher Phänomene, die unsere Kinder und somit unsere Gesellschaft mehr und mehr krank machen. So stellt die Verwendung von Kinderwägen oder Laufschulen für die Eltern eine bequeme Entlastung dar, welche Auswirkungen diese aber nach sich zieht, sind sich die wenigsten wirklich bewusst. Die Verwendung von Tragetüchern wäre für die angespannte finanzielle Situation vieler Eltern und vor allem die Geborgenheit der Kinder viel sinnvoller. Das gilt im Übrigen auch für die Schlafsituation. Ein Säugling braucht kein eigenes Bett. Das ständige Festhalten an technischen Errungenschaften führt jedoch zu einer zunehmenden Entfremdung der Eltern von ihren Kindern. Daraus folgen Anstiege von Krankheiten, wie ADHS oder Sucht.

Eigenverantwortung

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

es vergeht kein Tag, an dem ich mir keine Gedanken über die Probleme auf unserer Welt mache. Stark verarbeitete und mit künstlichen Zusatzstoffen versehene Lebensmittel, Massentierhaltung, bezahlte wissenschaftliche Studien, gekaufte Politiker oder Schulmediziner, die zu schnell zum Rezeptblock greifen – das sind nur einige wenige Beispiele. Viele dieser Missstände sind die Folge eines manipulativen Machterhaltungssystems, des Kapitalismus. In diesem System geht es um Gewinnmaximierung, um jeden Preis. Die Bürger sind in erster Linie Konsumenten, die gezielt abgelenkt, ausgebeutet, belogen, beruhigt und manipuliert werden. Gerade jetzt schwemmen die Notenbanken den Markt mit Geld, Aktien steigen, Immobilienpreise steigen, die Rücklagen und die Zufriendenheit der kleinen Sparer schrumpfen. Mit subventionierter Kultur und ebenso geförderten Sportveranstaltungen wird das Volk jedoch bei Laune gehalten, während Großkapitalisten ein Verbrechen nach dem anderen begehen. Solange die Masse nicht begreift, dass diese Probleme durch einfache Maßnahmen beseitigt werden können, wird es so weiter gehen, bis die Eliten in ihrer eigenen Maßlosigkeit ertrinken. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt Eigenverantwortung.

Wir verlassen uns zu sehr auf andere, den Handel beispielsweise, der uns mit Waren aus aller Welt beliefert. Und wenn irgendetwas mit diesen Produkten nicht stimmt, heben wir schnell den Zeigefinger, anstatt sich der Sache selbst anzunehmen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wäre, die aus unserem Leben verbannte Natur wiederzuentdecken und ihr reichhaltiges Angebot zu nutzen. Hier bedarf es weder eines Kochtopfes noch des Tötens von Tieren.

In diesem Blog möchte ich aufzeigen, was jeder einzelne von uns für eine bessere Welt beitragen kann.

 

Liebe Grüße

Thomas